Manche Aufgaben sind nicht schwer anzufangen, weil sie schwierig sind, sondern weil du sie allein machst. Body Doubling ist die einfache Abhilfe: Arbeite neben jemandem, der ebenfalls arbeitet, und das Anfangen fällt leichter.
Body Doubling heißt, eine Aufgabe in Anwesenheit einer anderen Person zu erledigen, die still ebenfalls arbeitet. Niemand hilft bei der Aufgabe selbst und niemand beaufsichtigt dich — die konzentrierte Anwesenheit der anderen Person ist der ganze Punkt. Deshalb helfen Bibliotheken, Cafés und Coworking-Spaces so vielen Menschen beim Anfangen, während der eigene Schreibtisch das nicht schafft.
Der Begriff stammt aus der ADHS-Community, wo die Aufgabeninitiierung — das Beginnen — oft der schwerste Teil ist. Aber der Effekt beschränkt sich nicht auf ADHS. Wer je in einem vollen Café besser gearbeitet hat als in einem leeren Zimmer, kennt ihn.
Ein paar schlichte Gründe, warum Body Doubling funktioniert:
Du musst mit niemandem im selben Raum sein. Dopasteps Fokusräume lassen dich übers Netz neben echten Menschen arbeiten:
Body Doubling bringt dich in den Raum; eine Aufgabe, die klein genug zum Anfangen ist, hält dich in Bewegung. Dopastep zerlegt das, was du meidest, in eine kurze Liste winziger, konkreter Schritte und führt dich dann einzeln hindurch. Du kannst diesen zerlegten Plan sogar mit einer Freundin oder einem Freund teilen und ihn gemeinsam abarbeiten, während ihr euch live beim Vorankommen zuseht.
Gesellschaft plus ein erster Schritt, zu dem du nicht Nein sagen kannst — mehr braucht es meistens nicht, um anzufangen.